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Herkunft und Geschichte vom Piercing

Herkunft und Geschichte vom Piercing

Das Piercing ist eine Form von Körperschmuck, wobei ein Ring oder Stäbchen an verschiedenen Stellen des Körpers durch die Haut und das darunter liegende Gewebe gestochen wird.

Mitte der neunziger Jahre, kam diese Art des Körperschmucks in Mode. Allerdings wird das Durchstechen von Ohren oder Lippen bereits seit Jahrtausenden praktiziert.

Bei einigen Völkern hat es die Funktion, sich von anderen Volksstämmen abzugrenzen.
Bei Afrikanischen und Amerikanischen Ureinwohnern sind Piercings in den Ohren, Lippen, der Nase und im Genitalbereich normal. Dort werden unterschiedliche Materialien, wie Holz, Knochen oder Metall genutzt.
Vergrößerte Ohrlöcher sind beispielsweise bei Buddha-Statuen bekannt.
Des Weiteren sind bei mittelamerikanischen Völkern die sogenannten Lippenpflöcke prominent.
Im Süden Äthiopiens sind Tellerlippen ein Schönheitsideal. Je größer, umso attraktiver.

Es werden sogar spirituelle Feste veranstaltet, bei welchen zur innerlichen Reinigung, oder auch als Schutzritual verschiedenste Körper- oder Hautstellen durchstochen werden.

In der westlichen Kultur brachten in den sechziger Jahren die Hippies vor allem Nasen-und Ohren-Piercings in ihre Kreise.

Der erste Piercing-Shop entstand Mitte der siebziger Jahre in Los Angeles.

Aber nicht nur Piercings, sondern auch Tattoos sind ein beliebter Körperschmuck. Das Tattoo kam ebenfalls in den neunziger Jahren in Mode.
Der Schmuck an diversen Körperstellen, so wie die Tattoos ist meist bei jüngeren Menschen beliebt. Die gefragtesten Stellen sind die Ohrmuschel, der Bauchnabel und die Nasenflügel. Aber auch andere Stellen, wie zum Beispiel Brustwarze, Lippe, Augenbraue, so wie Zunge und der Genitalbereich sind gängig. Die Verbreitung im Intimbereich nimmt allerdings immer stärker zu.

Eines der beliebtesten Studios in Europa ist ein Piercing Studio in Zürich, welches ein sehr reichhaltiges und attraktives Sortiment an Schmuck anbietet. Das Piercing Studio in Zürich bietet auch Tätowierungen an. Des Weiteren ist es bekannt für seinen außergewöhnlichen Piercing-Schmuck, vom Reisen durch verschiedene Länder und Kulturen.

Es gibt unterschiedliche Methoden des Stechens. Zunächst wird die entsprechende Stelle am Körper desinfiziert, um ein Infektionsrisiko zu vermeiden. Die Stelle wird markiert und ggf. fixiert. Die Nadel wird auf die markierte Hautstelle gesetzt und durchgestochen. In Europa ist die Nadel oftmals durch einen Plastiküberzug geschützt, welcher nach dem Durchstechen in der Haut verbleibt, während die Nadel direkt wieder entfernt wird. Mit Hilfe des Plastiküberzuges wird der Schmuck eingeführt. Wobei hingegen in den USA eine Nadel mit einem Hohlraum verwendet wird, wobei der Schmuck direkt in die Nadel und somit auch direkt in die Haut eingeführt werden kann.

Wer Angst vor Schmerzen hat, kann sich entweder regional oder oberflächlich betäuben lassen.