Monozure.de - der Wissensblog

Wissen wiedergeben - Neues kennenlernen - Tipps erhalten

Jeans mit unterschiedlichen Trendfarben in den Jahren

Die Jeans ist ein klassisches Bekleidungsstück, dass zum Alltag gehört und das es in unzähligen Varianten gibt. Ursprünglich als Arbeitshose erfunden, ist sie aus der Modebranche nicht mehr wegzudenken und hält sich seit Jahrzehnten als Bestseller auf dem Markt. Das Erfindungspatent auf Jeans wurde im Jahre 1873 vergeben. Zu Beginn wurde sie aus braunem Segeltuch aus Hanffaser hergestellt. Man wechselte dann zum Baumwollstoff und färbte diesen blau. Dieser wurde anschließend verstärkt durch Nieten. Ihre Dienste als robuste Arbeitshose erwies die Jeans als unter anderem den Cowboys, Farmern und Eisenbahnarbeitern.

Die ersten Freizeithosen gab dann in den 20er Jahren. Das allererste Modell der Damenjeans kam übrigens aus Europa und hieß „Girls-Camping-Hose“, das war 1953. Der Zipp der Jeans befand sich nicht vorn, so wie es heutzutage üblich ist, sondern an der Seite, weil man es bei Frauen als unsittlich empfand. Diese Jeans für Frauen produzierte eine Firma, das in vielen Ländern bekannt ist, jedoch ist es nicht vielen bewusst, dass es eine deutsche Firma ist. Wer in den 50er Jahren in Europa ein Statement setzen und aufbegehren wollte, der zog sich eine Jeans an. Die größtenteils jungen Leute, die diese Hose trugen, wollten sich abgrenzen. Im danach folgenden Jahrzehnt war sie schon zum Kultobjekt geworden. Die 70er brachten dann die weiten Hosenbeine und die Schlagjeans war in Mode.Die Damenhosen in den 80er Jahren hatten einen hohen Bund, der zu dieser Zeit absolut trendy war.

Die Hose hatte einen eng anliegenden Schnitt, zehn Jahre danach allerdings war dieser ein absolut anderer. Zu jener Zeit etablierte sich der Baggy-Style bei den Hosen, die weiten Ausführungen waren angeblich von den Skatern erfunden worden, andere meinen andererseits, der Stil kommt von den us-amerikanischen Häftlingen. Zum Jahrtausendwechsel nahm man abermals die 80er zum Ideal und die Mode dieser Zeit erlebte ein Revival. Der Röhrenschnitt bei der Jeans kam abermals in Mode, jedoch war er nur für schlanke Menschen geeignet. Bei Damenjeans ist momentan der sogenannte „Boyfriend“-Schnitt angesagt. Der Schnitt der Jeans ist relativ weit und es macht den Eindruck, als würde die Trägerin dieser Jeans die Hose von ihrem Partner anhaben. Manche Schauspielerinnen machten diesen Look zum Trend.

Nicht nur die Schnitte der allerseits beliebten Hose änderten sich mit den Jahrzehnten. Die Jeansmode hatte in Jahren auch unterschiedliche Trendfarben. Zu Anfang war die Blue Jeans die am meisten getragene Art, dann verwendete man auch andere Textilfarben. Mal in tiefem Dunkelblau, mal in hellen Stone washed oder in undefinierbarem Fleckenmuster, bei dem man zwischen schmutzigen oder absichtlich gefärbten Stoffen stellenweise nicht unterscheiden konnte. Die Jeans auch hatte im Laufe der Zeit verschiedene Bezeichnungen. Texashose wurde sie beispielsweise im Deutschland der 50er Jahre genannt. In der DDR war das Tragen dieser Hose teilweise in der Schule und auf öffentlichen Veranstaltungen nicht zugelassen und man bezeichnete sie als Nietenhose. Jeans ist der weitläufige Name nicht nur für die Hosen, sondern auch für die aus dem Denimstoff bestehenden Kleider, Jacken und Hemden.