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Masochismus in der Sexualität

Masochismus in der Sexualität
Die Sexualität – ursprünglich gedacht, um eine Familie zu zeugen. Seit Einführung der ersten Verhütungsmittel ist sie die engste Verbindung, die zwei Menschen eingehen können. Sex macht vielen Menschen Spaß und ist für ihre Beziehung wichtig. Es gibt auch Menschen, die die Sexualität mit mehreren Menschen ausüben, ohne sich jemals fest zu binden. Und dann gibt es noch diese Gruppe von Menschen, die mehr brauchen, als den normalen Sex. Den sogenannten Kick. Und den finden sie in außergewöhnlichen bis schmerzhaften Praktiken.

Spaß an der Demut

Zunächst muss stark zwischen Sadismus und Masochismus unterschieden werden. Beim Sadismus erhält der Betroffene Gefühle durch das Zuführen von Schmerz. Beim Masochismus entsteht das Lustgefühl durch Demut, Unterwerfung, am Leiden und ein wenig auch durch Schmerzen. Sie sind aber bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie beim Sadismus. In der Regel gibt der Betroffene selber an, wie hart oder weich die Ausführungen des Masochismus sein sollen. Beim Geschlecht wird nicht unterschieden. Frauen und Männer haben gleichermaßen Spaß an Unterdrückung und Leid in der Sexualität. Der Überbegriff für Menschen, die eine andere Sexualität brauchen, heißt BDSM. BDSM bezeichnet eine Gruppe Menschen, die ähnliche sexuelle Neigungen haben in den Gebieten SM oder Sado-Maso.

Einteilung

Der Masochismus kann in drei Kategorien eingeteilt werden.

– psychicher Masochismus: Diese Menschen haben privat sowie beruflich nicht viel Erfolg.
Sie sehnen sich nach Demütigung und möchten durch ihre Minderwertigkeitskomplexe
schlecht behandelt werden
– sexueller Masochismus: Diese Menschen haben beim Sex das Bedürfnis, gedemütigt werden
zu müssen. Auch leichte Schmerzen erregen sie. Damit möchte er untergeordnet sein.
– perverser Masochismus: Bei dieser Variante steht der Schmerz eindeutig im Hintergrund,
der Sex selber steht hinten an. Diese Menschen möchten zudem erniedrigt werden. Sie
bekommen anhand von Fessel- oder Peitschspielen ihren Höhepunkt

„Spiele“ des Masochismus

Es gibt einige Praktiken, die als Masochismus und bizarre Sexualität gelten. Dazu zählen:

– Besonders beliebt sind Fesselspiele und Besuche einer Domina, wenn jemand zum Maso-
chismus neigt. Durch das Auspeitschen einer nackten oder fast nackten Domina bekommt
der Unterlegene seine sexuellen Gefühle. Der Schmerz, der ihm obendrein zugeführt wird,
erlangt er meist seinen Höhepunkt. Bei Fesselspielen ist der Kick, dass man nackt und
gefesselt seinem Partner ausgeliefert ist. Hier spielt Vertrauen eine große Rolle.
– Bondagen sind eine sehr ausgeprägte Art von Fesselspielen. Bondagen sind sehr stramm
und oft auch sehr kunstvoll gesponnene Fesseln, die meist aus starken Seilen bestehen.
Die gefesselten haben keinerlei Möglichkeit, sich zu bewegen.
– Mit Natursekt ist der Urin eines anderen Menschen gemeint. Menschen mit Vorliebe für
Natursekt finden es toll, den Urin des anderen zu trinken, ihm auf der Toilette zu
beobachten oder ihn mit der Hand abzufangen.

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