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Metallverpackungen werden immer häufiger gebraucht

Als Otto Normalbürger kommt man mit Metallverpackungen am ehesten im Nahrungsmittelhandel in Berührung. Diese Art der Verpackung wird bei Konserven- und Getränkedosen benutzt. Es gibt es aber in Wirklichkeit noch unzählige Artikel, die unter diese Kategorie der Verpackung fallen. In der Wirtschaft werden Blecheimer, Blechdosen, Farbdosen oder Blechkanister zu den Metallverpackungen gezählt. Mit diesen Artikeln werden die verschiedensten Güter aufbewahrt. Die Liste der dazugehörigen Waren ist allerdings sehr lang. Das Anwendungsgebiet von Metallverpackungen geht über Nahrungsmittel, Kosmetikartikel, Spielzeug bis hin zur Unterhaltungselektronik. Auch falls man es nicht vermutet, aber Kronkorken und Schraubverschlüsse bei Flaschen gehören auch zu dieser Kategorie. Es ist gar nicht zu glauben, wo uns im Alltagstrott allerorten eine Metallverpackung über den Weg läuft. Bei der Entsorgung macht man sich meistens erst Gedanken über die Umhüllung, um sie richtig zu entsorgen. Erst dann merkt man, wie häufig man ehrlich gesagt mit solchen Artikeln zu tun hat. In Metallverpackungen werden auch oft Gefahrengüter oder chemische Substanzen gelagert und aufgrund dessen ist es umso wichtiger, sie korrekt zu entsorgen. Für solche Stoffe ist die Robustheit und Widerstandsfähigkeit von Metall ein großer Vorteil. Ein Benachteiligung für die Entsorgung ist gleichwohl die lange Nutzungsdauer. Bei der Entsorgung von Metallverpackungen sollte man Rücksicht auf die Werkstoffe nehmen, die in den Umhüllungen gelagert wurden: Verpackungen, die Farben und Lacke beinhalten oder enthalten haben, gelten als Sondermüll und sollten dementsprechend gesondert bei Sammelstellen abgegeben werden.

Da die Ausgangsmaterialien aber immer teurer werden, versuchen viele Hersteller schon, die Metallverpackungen öfter zu recyceln. Stahlschrott eignet sich beispielsweise hier sehr gut dazu, das wertvolle Rohmaterial Eisenerz zu sparen. Eine weitere Variante ist die Reduktion an Materialeinsatz, besonders bei den Metalldosen ist das trefflich zu beobachten, dass immer weniger Rohmaterial für die Herstellung einer einzelnen Blechbüchse benötigt wird. Durch die hohe Wirkungsgrad bei den unterschiedlichen Gewinnungsverfahren werden auch die CO2-Emissionen so klein als möglich gehalten.

Zu den wichtigsten Faktoren der Emissionsreduktion zählen unter anderem Materialeigenschaften, Blechdicken und die Mitwirkung der Wiederaufbereitung. 2007 lag in Deutschland die Recyclingrate für Verpackungsstahl bei 90 Prozent. Metallverpackungen werden dieser Tage aus unterschiedlichen Ausgangsmaterialien hergestellt. Weißblech, Stahlblech und Alu gehören z.B. zu diesen Materialien. Der Gegensatz zwischen Stahlblech und Weißblech liegt nur in ein paar wenigen Details. Stahlblech wird nicht so dünn ausgewalzt wie Weißblech und ebenfalls nicht mit einer Zinnschicht ausgestattet. Durch diese Belag bekommt das Weißblech erst den hellen Schimmer. Aus Bauxit wird das Aluminium gewonnen und bei großer Wärme anhand Elektrolyse hergestellt. Bei der Herstellung von Aluminium kann fast das komplette Bauxit benutzt werden. Als Erz besteht Bauxit aus mehreren unterschiedlichen Mineralien: Auf der einen Seite sind die Aluminium-Mineralien Gibbsit, Böhmit und Diaspor Komponente, auf der anderen Seite kommen zusätzlich Hämatit (Bluteisenstein) und Goethit dazu. Seinen Namen verdankt das Erz seinem ersten Fundort Les Baux-de-Provence in Südfrankfreich.