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Mützen dienen den verschiedensten Zwecken

Mützen dienen uns im täglichen Leben, um unseren Kopf vor der eisigen Kälte in der kalten Jahreszeit zu wärmen. Wie bei jedem Kleidungsstück, ist es wichtig, dass man damit auch gut aussieht. Nicht nur Entwicklungen in der Modebranche sind Gründe um Mützen zu tragen. im Berufsleben zählen sie in vielen Fällen zur Uniform. Besonders bei der Polizei, beim Militär und bei der Feuerwehr sind sie weit verbreitet. Der angebrachte Schirm bei den Kopfbedeckung ist wichtig, um bei der Tätigkeit vor Sonne und Niederschlag geschützt zu sein. Des Weiteren werden Dekorationen an ihnen befestigt, die den Rang des Trägers verraten.

Eine andere Art von Mützen, die ein bestimmter Berufsstand trägt, sind die Bärenfellmützen. Die Wachen die den Tower in der britischen Hauptstadt beschützen nennen sich Beefeater und sind weltbekannt aufgrund ihrer Kleidungsstücke. Die Kochmütze beispielsweise, ist eine weitere beruflich bedingte Kopfbedeckung, die aus hygienischen Gründen getragen wird.

Das Tragen von Mützen ist auch tief mit den Religionen dieser Welt verwurzelt. So findet man meistens auf den Häuptern von religiösen Amtsinhabern eine Kopfbedeckung. Aber auch viele Gläubige bedecken zu gewissen Gebeten und Anlässen ihren Kopf. Das Birett oder Barett wird von christlichen Geistlichen getragen. Das Birett ist Teil des liturgischen Kleids in der römisch-katholischen Religionsgemeinschaft. Bei den Evangelisten darf das Barett bloß unter freiem Himmel passend zum Talar angezogen werden. In anderen Religionen, gibt es weitere Hauben. Weitere die Religion betreffende Mützen wären beispielsweise Kippa, Mitra oder Tacke. Die Juden tragen ihre Kippa bei jedem Gebet, aber auch an allen möglichen religiösen Orten, wie beispielsweise auf dem Gottesacker. Viele Gläubige tragen das Kleidungsstück auch im Alltag. Bei den Moslems nennt sich die Gebetsmütze Tacke.

Es gibt ebenso viele traditionelle religiöse Mützen auf der Welt, wie es Religionen gibt und in aller Herren Länder weichen sie etwas voneinander ab. Die Albaner tragen eine Kopfbedeckung aus einem Stück Filz und nicht gefärbter Wolle und nennen diese Qeleshe. Da Pablo Picasso die ganze Zeit eine Baskenmütze trug, galt sie recht lang als ein Symbol für die Intellektuellen und Künstler. Sie hat ihre Abstammung vor langer Zeit in den Pyrenäen. In Zeiten der spanischen Karlistenkriege wurden die roten Mützen als Erkennungszeichen verwendet.

In den Farben dunkelblau und schwarz verbreitete sie sich anschließend aber auch als alltägliche Kopfbedeckung, im Besonderen im Baskenland. In russischen Gefilden ist die Uschanka sehr geschätzt, da sie mit einem Nacken- und Ohrenschutz ausgestattet ist. Bei der Uschanka handelt es sich um die traditionellste russische Kopfbedeckung. Diese Mütze wird des Öfteren aus Kaninchen- oder Zobelfell angefertigt, doch heutzutage greift man ebenfalls immer mehr auf Kunstpelz zurück. Häufig werden ebenfalls verschiedene Stoffe miteinander gekoppelt. Sie wurde vor allen Sachen in den Ostblockstaaten angezogen und auch heutzutage noch ist sie in den unterschiedlichsten Designs in vielen Wintermodekollektionen zu finden.

Eine Mütze, die wohl kaum noch an irgendeinem Ort zu sehen sein wird, ist die, nicht mehr gebrauchte, Schlafmütze. Die Schlafmütze kennt man im Prinzip bloß noch aus den Büchern von Carl Spitzweg oder durch die Gemälde, die Wilhelm Busch mit „Max und Moritz“ erschaffen hatte. Schlafmütze ist, nebenbei erwähnt, ebenfalls eine Benennung für einen unmotivierten, faulen Menschen.

Mützen die nie aus der Mode kommen werden, sind wohl die Strickmützen, da sie auch in zahlreichen diversen Ausprägungen angeboten werden. Das Norwegermuster, das meistens einen Elch oder eine Schneeflocke darstellt, ist in Bezug auf Strickmützen nicht mehr wegzudenken. Wer mit seinem Muster nicht so im Vordergrund stehen möchte, kann immer noch auf die schwarze, einfache Version zurückgreifen.