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„Online Shop“ – Die neue Möglichkeit einzukaufen

„Online-Shop“ – es gibt beinahe niemanden mehr, der diesen Begriff nicht kennt. Die meisten verstehen inzwischen darunter eine Möglichkeit, wie man behaglich rund um die Uhr Artikel im Netz bestellen kann, die einem in weiterer Folge direkt nach Hause geliefert werden. Aber was bedeutet das denn tatsächlich? Es ist nur eine Softwarelösung, die dieses Shoppingerlebnis ermöglicht. Ein absoluter Vorreiter auf dem Gebiet der Online-Shops war mit Sicherheit Amazon. Das Versandhaus wurde 1994 von Jeff Bezos ins Leben gerufen und ging im Juli 1995 ins Netz. Die deutschsprachige Firmentochter Amazon kam drei Jahre danach auf den Markt. Gegenwärtig bietet Amazon eine Menge unterschiedlichster Konsumgüter sehr erfolgreich an. Ursprünglich sollte es nur ein purer Buchhandel sein. Die gewaltigste Auswahl an CDs, Büchern und Videos bietet international noch immer dieser Anbieter an. Zusammen mit seinen Affiliate Partnern hat der Online-Shop sehr erfolgreich ein System gestartet, wie man als Partner von Amazon ebenfalls Geld verdienen kann.

Ein weiterer sehr erfolgreicher Web Shop, der ebenfalls 1995 startete, ist eBay. Wenngleich dieser Online-Shop als Auktionshaus im Internet positioniert wird und weniger als Webshop. Am Anfang war eBay hauptsächlich an Privatanwender gerichtet, wo man Artikel in gebrauchtem Zustand vertreiben konnte. Eine Ähnlichkeit zu einem Online-Flohmarkt war als Folge sehr wohl gegeben. Mittlerweile wird der Online-Shop auch von kommerziellen Verkäufern benutzt, um Artikel zu verkaufen. Die herkömmliche Bieter-Auktion wurde durch die Version „Sofort kaufen“ abgerundet. International hat eBay inzwischen über 276 Mio angemeldete Teilnehmer, die online Artikel anschaffen oder vertreiben. In Deutschland ist eBay seit 2000 vertreten, wo es den Vorläufer Alando kurzerhand übernahm. EBay finanziert sich in Europa über eine sogenannte Angebotsgebühr. Sobald man einen Artikel zum Verkauf einstellt, wird diese Gebühr fällig. Vom Verkaufswert des Produkts berechnet sich dann auch noch eine Provision, die nach dem Verkauf fällig wird. Mit diesem Geschäftsmodell war eBay als Online-Shop lange Zeit so erfolgreich, dass er 2006 sogar Branchenprimus im elektronischen Handel war. EBay ist in den meisten Regionen ohne Mitbewerb, dennoch sinkt das Umsatzvolumen inzwischen ein wenig.

Da die Vorzüge eines Online-Shops immer deutlicher werden, haben sich etliche bekannte Marken bereits selbst einen eingerichtet. Es wird kein Verkaufsraum im klassischen Sinn gebraucht, alle Artikel werden virtuell auf einer Website präsentiert. In vielen Fällen gibt es nicht einmal mehr einen Lagerraum, da die Shops die direkte Lieferung vom Hersteller zum Endkunden veranlassen. Für den Endkunden werden die georderten Produkte auf jene Weise häufig günstiger, weil die Kosten für die Lagerung wegfallen. So können beide Parteien sparen. Internetbuchhändler übernehmen beispielsweise die Versandgebühren, da die Lagerhaltung entfällt, ohne etwas auf die Bücher aufzuschlagen. Digitale Artikel wie Musikdateien, Software, Filme oder E-Books können nach erfolgtem Kauf auf Anhieb direkt auf dem gewählten Online-Shop herunter geladen werden. Social-Media-Internetseiten gewinnen auch immer mehr an Relevanz beim Einkaufen. Sie verweisen auf besondere Produktangebote im Online-Shop. Liveshopping – dieser Ausdruck wird unter diesem Gesichtspunkt auch gerne genannt. Dabei werden Artikel immer nur an einem gewissen Tag oder Datum mit einem speziellen Preis verkauft.

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