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Trockenfleisch selbst machen – so geht‘s

Trockenfleisch bzw. Dörrfleisch ist ein herzhafter Snack, der in Deutschland immer beliebter wird. Zurzeit ist hochwertiges Trockenfleisch, auch als Beef Jerky bekannt, jedoch nur in wenigen Geschäften und zu einem relativ teuren Preis erhältlich. Um Trockenfleisch selbst herzustellen, nimmt man am besten dünn geschnittene Rinderrouladen und schneidet diese in ca. 3 cm breite Streifen. Für die Marinade werden Gewürze und ggf. Saucen vermischt und die Fleischstücke werden über Nacht darin eingelegt. Danach kommen die Fleischstreifen auf den Rost im Backofen; zuvor sollte man den Boden des Backofens am besten mit Alufolie belegen, damit die Marinade ihn nicht zu sehr verschmutzt.

Die Temperatur sollte auf ca. 50°C eingestellt werden. Dann wird das Fleisch fünf bis sechs Stunden getrocknet, wobei die Ofentür einen Spalt offen stehen sollte, damit die Feuchtigkeit abzieht. Abhängig von der Dicke der Streifen reichen eventuell auch vier Stunden aus. Dies lässt sich durch Fingerprobe feststellen: Wenn die Fleischstreifen fest aber noch nicht hart sind, sollte man sie rausnehmen. Sie sollen weder zu trocken noch zu weich sein. Nachdem alle Fleischstücke fertig und gut abgekühlt sind, kommen sie in eine dicht verschließbare Verpackung. Sie halten sich mehrere Wochen, wenn sie an einem kühlen, dunklen Ort gelagert werden. Für die optimale Konsistenz von Trockenfleisch bzw. Dörrfleisch wird man schnell das richtige Fingerspitzengefühl entwickeln. Es ist wichtig, dass die Temperatur im Ofen nicht zu heiß ist, sonst wird die Oberfläche sehr trocken, obwohl das Fleisch innen noch feucht ist. Das selbst hergestellte Trockenfleisch macht Lust auf mehr davon und verlockt zum Experimentieren mit Gewürzen und Marinaden.