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Viele Frauen entscheiden sich für eine Bruststraffung

Sogenannte Schönheitsoperationen werden heute immer mehr durchgeführt und in den unterschiedlichsten Ausführungen. Die Gründe für eine Bruststraffung sind verschieden. Einerseits kann man sich für diese Operation entscheiden, weil die Elastizität der Haut mit zunehmendem Alter nachlässt. Manche Frauen haben zum Beispiel durch eine Diät oder eine Krankheit viel Gewicht verloren und haben sich entschieden, durch eine Mastopexie, wie die Bruststraffung im Fachjargon heißt, ihre Brust verschönern zu lassen. In der Schwangerschaft und durch das darauffolgende Stillen kann sich die Form der Brüste ebenfalls ändern. Es gibt ästhetische und auch medizinische Gründe, die zum Entschluss für eine Bruststraffung führen. Wenn die Elastizität der Haut nachlässt, kann es dazu kommen, dass in der Unterbrustfalte Entzündungen entstehen und außerdem kann es zu erhöhter Schweißbildung kommen. Darüber hinaus entwickeln sich bei einigen Frauen Hemmungen gegenüber dem Partner und auch das Selbstbewusstsein leiden und man entscheidet sich für eine Bruststraffung.

Will man eine Bruststraffung durchführen lassen, muss zuerst einen Termin mit einem entsprechenden Arzt wahrnehmen. Dieser berät dann die Patientin ausführlich über Vorteile und Risiken der Operation und im weiteren Verlauf informiert er ebenfalls darüber, mit welchen Kosten für den Eingriff es zu rechnen gilt. Die verschiedenen Methoden der Bruststraffung werden hier auch angeführt. Die Größe der Brust ist bei den unterschiedlichen Methoden entscheidend. In einigen Fällen wird bei der Operation auf Wunsch auch ein Implantat eingesetzt. Es kann neben der Vergrößerung auch zur Verbesserung der Form der Brust beitragen. Manche Frauen haben Zweifel, dass sie nach einem solchen Eingriff nicht mehr stillen können, im Normalfall ist das jedoch nicht der Fall. Empfohlen wird bei einer solchen Operation eine Vollnarkose.

Am meisten verbreitet sind drei verschiedene Methoden der Bruststraffung: die Hall-Findlay-, die Lejour- und die Benelli-Methode, die jeweilig nach den Chirurgin, beziehungsweise nach dem Chirurgen betitelt sind, der oder die sie entwickelt haben. Die zuerst genannte wird bei größeren Brüsten angewendet. Für die Stillfähigkeit stellt sie so gut wie keine Gefahr dar. In zwei Stunden ist die Operation meist abgeschlossen. Die zweite ist eine Kombination aus verschiedenen Methoden der Bruststraffung. Sie dauert etwa drei bis vier Stunden. Der Heilungsprozess ist ebenfalls von längerer Dauer, da mehrere Schnitte nötig sind. Bei der dritten Methode erfolgt der Schnitt rund um den Warzenhof. Somit sind die Narben gut verdeckt, was zu einem äußerst positiven optischen Ergebnis sorgt. Die Operation dauert zwei bis drei Stunden und ist ebenfalls eher für kleinere Brüste geeignet.

Wer möchte, kann nach der Bruststraffung noch stationär behandelt werden, im Allgemeinen kann man allerdings bereits am selben Tag wieder nach Hause gehen. Es ist selbstverständlich besonders wichtig, dass man danach regelmäßig zur Nachuntersuchung geht. Die Entfernung der Fäden erfolgt bereits zwei Wochen nach der Bruststraffung. Im weiteren Verlauf sollte zwei bis sechs Wochen ein Sport-BH beziehungsweise ein Stütz-BH getragen werden. Sportlich betätigen sollte man sich erst ab sechs Wochen nach der Bruststraffung.