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Was tun bei Histaminintoleranz?

Menschen mit Histaminintoleranz bzw. Histaminunverträglichkeit reagieren auf Lebensmittel, die den Stoff Histamin enthalten, mit verschiedenen Beschwerden, wobei der Nachweis, dass diese Beschwerden tatsächlich auf Histamin zurückzuführen sind, gar nicht so leicht ist. Das liegt unter anderem daran, dass sich Histamin nicht nur in Nahrungsmitteln befindet, sondern auch vom Körper selbst produziert wird und im Organismus als Gewebshormon bei der körpereigenen Abwehr sowie als Neurotransmitter eine wichtige Rolle spielt.
Man muss also annehmen, dass die Intoleranz gegenüber einen erhöhten Histamin besteht und die Vermutung ist daher auch, dass Menschen, die an einer Histaminintoleranz leiden, den Stoff zu langsam und / oder nur unvollständig verdauen, so dass bestimmte Toleranzgrenzen überschritten werden. Dabei spielt vermutlich ein Enzym oder auch das Zusammenwirken mehrere Enzyme eine entscheidende Rolle.

So gesehen könnte die Histamintoleranzgrenze allerdings auch durch solche Lebensmittel überschritten werden, die selbst gar kein Histamin enthalten, im Organismus aber die Produktion von Histamin anregen oder dessen Abbau behindern.
Histamin ist nicht nur bei Menschen ein wichtiger körpereigener Stoff, sondern auch bei Tieren. Selbst im Pflanzenreich und bei Bakterien ist es weit verbreitet. Damit ist eine einfache Vermeidung von histaminhaltigen Lebensmitteln schwer durchführbar.
Vermeiden lassen sich aber durchaus Nahrungsmittel, die besonders reich an Histamin sind wie z.B. gereifte Käsesorten – Emmentaler, Parmesan – Salami, Sauerkraut, Fischkonserven. Dabei sollte man Getränke nicht vergessen, so enthält unter auch Rotwein enthält keine unbeträchtliche Menge an Histamin. Ein Ernährungstagebuch kann helfen, die Lebensmittel herauszufiltern, die besonders schwer zu vertragen sind.
Ein anderer Ansatz ist es, den Organismus zu stärken und die Gesundheit zu fördern. Denn Stoffwechselprobleme sind nicht selten auch das Resultat eines aus der Balance geratenen Organismus. Zumindest können weitere Störungen, das Problem verstärken bzw. kann eine Förderung der Gesundheit auch solche Störungen lindern helfen. Ein solches Balance-Konzept gibt es, es wird von der Heilpraktikerin Stephanie Raiser angeboten und baut im wesentlichen auf der BodyTalk-Methode und der Hanne-Marquard-Fussreflex®-Therapie auf, die nach Bedarf mit weiteren naturheilkundlichen Therapien kombiniert werden, aber auch eine schulmedizinische Therapie sinnvoll unterstützen.