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Wie hat sich die KitchenAid entwickelt?

Wie hat sich die KitchenAid entwickelt?

Eine KitchenAid hat vermutlich schon jeder einmal gehört. Die meisten verbinden damit wohl eine Universalküchenmaschine, die heute einfach mit dem Firmennamen bezeichnet wird. KitchenAid ist nämlich gleichzeitig der Name eines amerikanischen Herstellers von elektrischen Küchenmaschinen. Doch wie hat sich das inzwischen bekannte Küchengerät eigentlich entwickelt?

Der Prototyp von Herbert Johnston

Die Idee für die Küchenmaschine geht auf das Jahr 1908 zurück. Damals beobachtete der Ingenieur Herbert Johnston einen Bäcker dabei, wie er mit einem Löffel Brotteig vermischte. Nur wenig später machte er sich daran, einen mechanischen Mixer zu entwerfen, den er im Jahr 1914 auf den amerikanischen Markt brachte. Er gilt als erster kommerzieller Mixer. Viele Bäcker dürften sich über seine Erfindung gefreut haben, da es ihre Arbeit vereinfachte.

Das so genannte Hobart Modell H sollte mit einem Volumen von 75 Litern in Bäckereien eingesetzt werden. Es wurde zum festen Bestandteil von großen Bäckereien und wurde auch in Kombüsen der US-Marine genutzt. Nachdem der erste Weltkrieg zu Ende war, kam ein Mixer für private Haushalte dazu, der ab dem Jahr 1919 als KitchenAid-Hobart-Modell H-5 auf den Markt kam. Verschiedene Ingenieure der Firma Hobart entwarfen dieses Modell. Bei einem Test des Geräts lobte eine Frau eines leitenden Mitarbeiters, für sie sei das die beste Küchenhilfe (Kitchenaid), die sie je hatte. Damit war der Name des Produkts geboren. Noch im gleichen Jahr wurde KitchenAid eine eingetragene Marke. Die Produktion der Mixer in Springfield Ohio startete mit einer Stückzahl von vier am Tag. Im Jahr 1920 gründete Johnson die KitchenAid Manufacturing Company. Die Produktion wurde gleichzeitig nach Troy umgesiedelt. Das Modell G aus dem Jahr 1927 war kompakter und preisgünstiger und so für Jedermann bezahlbar.

Das Design von Egmont Arens

1937 kam es zu einer Überarbeitung durch den bekannten amerikanischen Designer Egmont Arens. Er entwarf das Design, das heute als klassisch und wegweisend für den Beginn des 20. Jahrhunderts gilt. Die K-Modelle sind sogar mit Designpreisen ausgezeichnet worden. Die Küchenmaschine K45 Classic in weiß hat diese wesentlichen Merkmale erhalten und gilt noch heute als Arens-Original. Auch heute noch wird ein einfacher Direktantrieb genutzt und die Maschine aus robusten Gussmetallteilen von Hand gefertigt. Damit wird garantiert, dass jede Maschine sorgfältig hergestellt wird und sie so hohen qualitativen Ansprüchen genügt. Ihre Weiterentwicklung zum Modell Artisan besitzt einen stärkeren Motor und ist in verschiedenen Farben erhältlich.