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Die Banane als Kübelpflanze

Dass es Palmen in Kübeln gibt, ist inzwischen Normalität geworden. Sie schmücken in den Sommermonaten öffentliche Gebäude und auch immer mehr private Gärten, müssen dann aber während der kalten Jahreszeit einen angenehmen Platz zum Überwintern bekommen. Das ist bei solch großen Pflanzen nicht immer einfach. Immer beliebter werden auch Bananenpflanzen in solchen Kübeln, und einige von Ihnen müssen über den Winter noch nicht einmal ins Warme geholt werden.

Die sogenannten Zierbananen sorgen auf dem Balkon oder im Garten für ein tropisches Urlaubsfeeling. Immerhin bis zu 4 Meter erreichen sie und tragen mit ihrem ungewöhnlichen Aussehen dazu bei, dass das Grundstück es exotisches Flair bekommt. Circa 7 Jahre lang ist die Banane „nur“ eine Grünpflanze, ehe sie zum ersten Mal Blüten bekommt und sogar kleine Früchte trägt. Danach stirbt die Pflanze ab, wie in der Natur. Allerdings funktioniert die Vermehrung ebenso wie im Freien, und die absterbende Mutterpflanze hat bereits Ableger gebildet, die man wieder neu einpflanzen kann.

Im Sommer mögen es die Bananenpflanzen im Kübel möglichst sonnig, um so ihrer natürlichen Umgebung am Nächsten zu kommen. Sogar junge Pflanzen stören sich nicht an heißer Mittagssonne und sollten dieser aber nicht plötzlich und ohne Eingewöhnung ausgesetzt werden. Denn in der Natur werden die kleinen Pflanzen noch rund 2 Jahre von der Mutterpflanze beschattet und dies sollte man auch bei einer Kübelpflanze bedenken. Der Winter soll für die Pflanzen ebenfalls hell sein; eine dunkle Kellerecke überleben sie meist nicht.

Warm und eine hohe Luftfeuchtigkeit – so fühlt sich die Banane wohl. Es gibt ein paar extra kälteverträgliche Sorten, die im Winter draußen bleiben können, aber die meisten müssen ins Haus und brauchen hier einen guten Platz. Dabei mögen sie keine Zugluft und es sollte auch nicht unter 15 Grad kalt werden.